1.1.189 Е. М. Häring
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Material

Fotopapier, Schwarzweißdruck.

Größe
30 x 24 cm

Das Datum
ist nicht angegeben.

Legende

Elisabeth Martynowna Häring (geb. Maul) war mit Jakow Jakowlewitsch Häring verheiratet. Jakow Jakowlewitsch Häring war Bauingenieur und arbeitete in Marokko und Ägypten. Er erhielt ein Angebot einer russischen Ölgesellschaft. Die Familie zog in den Kaukasus, wo sie bis zum Krieg lebte. Das Paar hatte sieben Kinder, von denen nur eines, Hermann (geb. 1904), überlebte. Die Härings lebten in Georgien im Dorf Katerinenfeld (von 1921 bis 1941 im Dorf Luxemburg, dann im Dorf Bolnisi). 1928 heiratete Hermann die Schweizerin Maria Amport (geb. 1907). Sie hatten drei Söhne: Ewald (geb. 1928), Walter (geb. 1930) und Jakow (geb. 1932). 1938 wurde Hermann Häring wegen Verbindungen zu Verwandten in der Schweiz zu sieben Jahren Haft verurteilt. 1941 wurde Maria zum Arbeitseinsatz eingezogen. Die Kinder und ihre Großmutter, Elisabeth Martynowna, wurden nach Kasachstan deportiert. Zunächst lebten sie in der Aul Nr. 7 in der Region Pawlodar, später zogen sie in das Dorf Jermak (heute die Stadt Aksu) in der Region Pawlodar. Dank ihrer Großmutter überlebten die Kinder. Die Enkelkinder erinnerten sich dankbar an ihre Großmutter, wie I.A. Winter-Dyachenko, ein Forscher über das Leben von Yakov G. Häring, schrieb: „Großmutter Elisaveta Martynovna war für Yakov und seine Brüder ein leuchtendes Vorbild an guter Erziehung, vollkommener Hingabe und großer Geduld. Ihre wunderbaren menschlichen Eigenschaften erfreuten den Enkel. Sie halfen ihm, sein Leben nach den strengen Grundsätzen seiner geliebten Großmutter zu gestalten: stets und in allem Standhaftigkeit und Ausdauer zu beweisen, die diese außergewöhnliche Frau auszeichneten. Obwohl sie viele Prüfungen und Sorgen durchlebte, brach Elisaveta Martynovna nicht zusammen, klagte nie und wünschte sich nie besondere Privilegien oder übermäßige Fürsorge.“*

Versender

Viktor Häring (Hannover, Deutschland). 2026

Lagerort

Persönliches Archiv von Viktor Häring (Hannover, Deutschland). 2026.

Text: Tamara Volkova

Quelle:

*Winter-Dyachenko I. A. Yakov Häring: Die schwierigen Wege meines Landes / Irina Winter-Dyachenko – Almaty, 2020. – 336 S.: Ill. (Berühmte Deutsche Kasachstans: Biografische Reihe; Heft 5). – S. 19.