1.1.188 J. J. Häring
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Material

Fotopapier, Schwarzweißdruck. Fotobearbeitung mittels künstlicher Intelligenz.

Größe
30 x 24 cm

Das Datum
ist nicht angegeben.

Legende

Der Legende nach lässt sich die Familie Häring auf Joseph Häring zurückführen, der im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert in Süddeutschland lebte. Jakow Jakowlewitsch Häring wurde in Stuttgart geboren. Er war ein angesehener Bauingenieur und arbeitete in Marokko und Ägypten. Er heiratete Elisabeth Martynowna Maul. Auf Einladung einer russischen Ölgesellschaft zog er mit seiner Familie in den Kaukasus. Dort diente er in der zaristischen Armee und baute Brücken in den Bergen. Für seine Verdienste wurde er zum Offizier befördert. Die Familie Häring lebte anschließend in Georgien, im Dorf Katharinenfeld (von 1921 bis 1941 Luxemburg, dann Bolnisi). Das Paar hatte sieben Kinder, von denen nur eines, Hermann, überlebte. 1928 heiratete Hermann Maria Amport, eine Frau schweizerischer Abstammung. Sie hatten drei Söhne: Ewald (geb. 1928), Walter (geb. 1930) und Jakow (geb. 1932). 1938 wurde Hermann Häring wegen Kontakts zu Verwandten in der Schweiz zu sieben Jahren Haft verurteilt. 1940 starb Jakow Häring. 1941 wurde Maria zum Arbeitseinsatz eingezogen. Die Kinder und ihre Großmutter, Elisabeth Martynowna, wurden nach Kasachstan deportiert.

Versender

Viktor Häring (Hannover, Deutschland). 2026

Lagerort

Persönliches Archiv von Viktor Häring (Hannover, Deutschland). 2026.

Text: Tamara Volkova